Günters 13-Tage-Motorradreise in 4 USA-Staaten

Samstag, 17.6.06: Alles verstauen in die Motorradtasche und den kleinen Rucksack! Für den Helm war da kein Platz mehr, also an den Rucksack schnallen! Jetzt noch telefonisch das Hotel in Philadelphia reservieren und den Shuttle zum Airport bestellen. Im Hotel auschecken. Das war's. Es ist Zeit, um dem wunderschönen San Francisco tschüss zu sagen. Aber ich würde jederzeit gerne wieder zurück kommen.


Am Airport gebe ich um 9,30 a.m. mein Ticket ab, um mich für 11,15 einzuchecken. "Sie fliegen morgen", sagt mir freundlich der Mann von US Airways. Laut Rechnung vom Reisebüro Fly & Fun fliege ich am 17.6.06. Da ist doch in Frankfurt bei dem Kuddelmuddel wegen des Hinfluges auch noch der Rückflug vermasselt worden. Also wieder Fly & Fun anrufen. Die  deutsche Zeit ist aber 9 Stunden vor SF. Also wieder Michael anrufen, die Privatadresse des Reisebüroinhabers über die Polizei feststellen und fast 2 Stunden telefonieren, bis ich beim Schalter den Flug für heute bekam. Allerdings für 22 Uhr statt 11,15. D.h. 12 Stunden hang arround auf dem Airport. Ein wenig von dieser Zeit hab ich später  bei US Airways verbringen können, denn auch der Flug von Philadelphia nach Frankfurt war falsch gebucht.

Sonntag, 18.6.06: Trotz und alledem und dank meiner Ausdauer bin ich am nächsten Morgen um 6 Uhr in Philadelphia gelandet. Nur mit dem Stop Over und einem Sightseeingday war es nichts. Die 10 Stunden Aufenthalt nutzte ich für eine Stippvisite in der City. Vom Bahnschaffner bekam ich sogar das Ticket für einheimische Senioren zum Preis von 1 $.


Um 16 Uhr sollte der Flieger starten. US Airways schaffte es um 16,15. Wieder hatte ich Glück. Meine Nachbarin zur Rechten war ein 15jähriges, bildhübsches Girl aus Oregon mit ihrem Opa unterwegs nach Germany, um den Onkel zu besuchen. So konten sich meine Ohren und Augen auf Genuss einstellen.Aber auch der junge Mann zu meiner Linken war ok. Er hat seine Schwester in Ramstein besucht und war sichtlich aufgeregt.

Frankfurt habe ich pünktlich erreicht. Als kleine Wiedergutmachung wurde ich vom Reisebüro per Pkw abgeholt. So konnte ich früher als geplant meine Marlies in die Arme nehmen.

Ende gut   /   alles gut!

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