Günters 13-Tage-Motorradreise in 4 USA-Staaten

Freitag, 9.6.06: Die Electra Glide frisch gewaschen und bei Mc Kotz gefrühstückt, so konnte ich früh starten. Desert View am Grand Canyon war mein 1. Ziel. Vorher nahm ich mir ausreichend Zeit, um an den anderen View Points Fotos zu schießen.

Painted Desert durchquerte ich in stundenlanger Geradeausfahrt:

In Camerun gab es Indianeressen mit Chilibohnen und -gemüse im Korb aus Brot. Ungewöhnlich, scharf, aber essbar. Außerdem kaufte ich bei den Navajos Handschuhe, weil ich in Tusayan meine Motorradhandschuhe vergaß.

Über Kayenta erreichte ich das Monument Valley. Einer meiner Träume wurde war:Geschlafen habe ich in einer Ferienwohnung der Indianer.

Heute gefahren: 298 M.  Wetter: sonnig und heiß, besonders in der Wüste.

Samstag, 10.6.06: Zur Verwunderung der Indianer wanderte ich ein kleines Stück im Valley. Der Kassierer am Parkeingang hatte von einem 1,5 Stunden-Walk gesprochen. Wie ich später merkte, war damit die kleinste angebotene Bustour gemeint. War trotzdem interessant, und für die Guides war ich ein exemplarisches Beispiel, um den Visitors zu sagen, so was macht man nicht.  Ich habe es heil überstanden und auch die Rückwärtsfahrt durch Painted Desert. Als ich mich vor Page per Landkarten orientierte, kam ein Einheimischer aus der Tankstelle und erklärte mir mit Prospekten, was ich im nahen Umkreis alles erleben und sehen könne. Auf den Antelope Canyon, Glen Canyon, Lake Powel und vieles mehr musste ich verzichten. Das Visitor Center an der Staumauer aber habe ich nach Leibesvisitation besucht. Ein deutsch sprechender Guide bot mir gleich wieder eine 1,5 Stunden Besichtigung an. Leider, keine Zeit!    Mit einem jungen deutschen Paar, das ebenfalls mit einer Electra Glide unterwegs war, gab es einen kleinen Plausch. Sie wunderten sich, dass ich alleine auf Tour bin und auch darüber, dass ich den Motorradanzug trotz 40 Grad Celcius an hatte. Aber ich schaffte es dennoch durch das schöne Long Valley bis Hatch (ca. 8 M. vor dem Bryce Canyon). Heute: 322 Meilen bei Sonne und über 40 Celcius.
Bei den Mormonen musste ich auf Rotwein, Whiskey und jeglichen anderen Alkohol verzichten. Dafür bekam ich aber den "Favoriten" unter Amerikas Steaks. Naja! Meine letzten 2 Unterberge waren die Rettung!

Sonntag, 12.6.06: Start um 8 Uhr, Keys in die Box, ohne Breakfast on Tour. Viele Erdhörnchen am Wegesrand.
Mit meiner Parkkarte war ich einer der Ersten im Bryce Canyon aber zu spät für den sunrise. Es war aber ein Genuss, alleine vor den zahlreichen  Felsformen zu sitzen und Studentenfutter mit Mineralwasser als Breakfast zu genießen.

Verschiedene Aussichtspunkte, insbesondere auch Fairyland vor dem Haupteingang, verschafften mir Genuss und viele Bilder.

Durch das Long Valley ging es  zurück und dann zum Zion Nation Park. Am Eingang suchte ich vergeblich meine Jahreskarte. Ein älterer Kassierer wollte zunächst 10 $, die ich auch bezahlt hätte. Er war aber von meiner Schilderung der Parkbesuche so gerührt, dass er mich ohne Karte einließ. Da war dann ich wieder gerührt. Die Karte fand sich später im Koffer.Hier die Einfahrt in den Zionpark. Der Felsberg links, wirkte aus der Nähe wie aus Steinquadern zusammengesetzt - siehe unten:Im Zion National Park ist man unten im Tal und hat im Gegensatz zu den anderen Canyons  den Blick nach oben. Die Abfahrt ins Tal war kurvig und nicht so ohne mit meiner schweren Harley. Schade, dass ich so wenig Zeit hatte. Das gilt eigentlich für alle Parks.

Weiter bin ich im Trägershirt nach Las Vegas gefahren. Die Autobahn ist dort eine reine Reklamekette. Beim Palace-Hotel bin ich gelandet. Unten Spielcasino und am Sonntagabend oben preiswerte Zimmer. Gefahren: 322 Meilen bei Sonne und 40 Grad.
Der Hotelshuttle brachte mich zum Strip. Sehen und Staunen war neben einer kurzen Internetepisode alles. Komische Spielertypen waren das.

weiter  10. bis 13. Tag